Der nackte König
1979, Revolution im Iran. 1980, Revolution in Polen. Der Sturz des Schahs, des "Königs der Könige" im Iran, Massenstreiks und die Bewegung "Solidarnosc" in Polen. Was geschah in den Köpfen der jungen Frauen und Männer, die damals an den Revolutionen beteiligt waren? Was ging in ihnen vor, als die Revolution niedergeschlagen wurde, oder - wie im Iran - eine religiös-autoritäre Elite die Macht übernahm?
Der Filmautor Andreas Hoessli lebte damals als Forschungsstipendiat in Polen. Dort lernte er den Reporter Ryszard Kapuscinski kennen, der von der Revolution im Iran berichtete. Kapuscinskis Aufzeichnungen sind der Ausgangspunkt der Filmerzählung, in der der Filmautor auch die Berichte des polnischen Geheimdiensts über ihn selbst aufgreift - er entdeckt dabei, dass er als Figurant unter dem Namen "Hassan" für die geheimen Dienste der Polnischen Volksrepublik angeworben werden sollte.
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Negar Tahsili ist gleich nach der Revolution geboren und in deren “Gründerjahren” aufgewachsen. Sie sagt, dass sie die Revolution tief geprägt hat, auch wenn sie sich dessen erst als Erwachsene bewusst wurde. Sie sagt von sich, ihr wichtigster Beruf sei Erfinderin. Sie studierte Industriedesign und hat u.a. eine Erfindung für die Desinfektion von chirurgischen Instrumenten patentiert. Später begann sie, künstlerisch-dokumentarische Filme zu realisieren, u.a. Wee-men or Women, in dessen Mittelpunkt eine Taxifahrerin in Teheran steht, und Private P.art, in dem es um Gender und Sexualität in den Werken von Künstlerinnen geht. In einer neueren Arbeit forscht sie über die Bilder, die während der Revolution im Iran entstanden sind.
"Diese Menschen, die sich an den Protesten gegen den Shah beteiligten, waren keine Kinder mehr, und sie haben wahrscheinlich andere Gefühle als ich, wenn sie diese Filmbilder sehen, Gefühle, die ich leider nicht haben kann. Nämlich dass sie sich in diesen Bildern selbst suchen. Doch ich weiss nicht, wie und warum, obwohl es mich damals noch nicht gab. (...) Ich weiss nicht, warum ich mich selbst in den Bildern suche. Da ist etwas sehr Seltsames, bei diesen Bildern, in denen sehr viele Menschen zu sehen sind, und du dich selbst suchen kannst ... ein sehr persönliches Gefühl ... und ich spreche darüber vielleicht zum ersten Mal ... Ich fühle, dass mein Mund nach Blut schmeckt."
Masoumeh Ebtekar wurde 2017 zur Vizepräsidentin des Iran ernannt, zuständig für Frauen- und Familienfragen (eine von 12 Vizepräsidenten). Sie ist als Reformpolitikerin bekannt und durch ihre persönliche Geschichte: Sie war Sprecherin der Studentengruppe, die im November 1979 die US-amerikanische Botschaft in Teheran besetzten und die Angestellten der Botschaft als Geiseln nahmen. Sie hatte als Kind mit ihren Eltern 6 Jahre in Philadelphia/USA gelebt und spricht fliessend Englisch. Masouhmeh Ebtekar studierte Biochemie und unterrichtete als Professorin für Immunologie. Sie war bereits 1997 bis 2005 Vizepräsidentin, während der Präsidentschaft von Mohammed Chatami.
"Können wir Revolutionäre bleiben und gleichzeitig kritisieren, was in jenen Zeiten geschah? Können wir in eine selbstkritische Diskussion eintreten und dabei den Werten der Revolution treu bleiben? Kann ich als treue Revolutionärin hinstehen und kritisieren, was ich damals dachte, sagte und tat? Heute, da über 30 Jahre vergangen sind? Und immer noch den grundlegenden Werten der Revolution treu bleiben? Das sind Themen, die in jeder Gesellschaft zur Sprache kommen müssen, um fähig zu sein, darüber nachzudenken, was geschehen ist, über die Vergangenheit, die man durchgemacht hat."
Parviz Rafie, war früher Journalist. In der Zeit der Revolution traf er Kapuscinski, der als Berichterstatter für die Polnische Presseagentur nach Teheran gereist war. Später las er Kapuscinskis Buch "Shah-In-Shah", das anfangs der 2000er Jahre in einer persischen Übersetzung herausgegeben wurde. Er bewundert Kapuscinski und seine scharfen Beobachtungen der damaligen Ereignisse in Iran.
"Ich hatte immer schon Angst davor, als jemand präsentiert zu werden, der ich nicht bin. Dass ich gezwungen werde, etwas darzustellen, das ich nicht bin. Diese Angst existierte schon immer, auch heute noch. Wir werden nie wissen, was sich in den Zellen der Gefängnisse abspielt. Was den Gefangenen widerfährt, überall auf der Welt. (...) Ich kenne einen Gefangenen, der, nachdem er hingerichtet worden war ... Der Grund, warum er hingerichtet wurde ... das erfuhr ich von seiner Familie ... Er hatte gesagt, ich will nicht freigelassen werden, weil man denken würde, ich hätte mit den Gefängnisbeamten kollaboriert. Es ist besser, wenn ich hingerichtet werde. Ich kenne diese Person."
Tadeusz Chętko absolvierte die Schauspielabteilung der Theater-Akademie in Warschau. Nach Abschluss wurde er für den Geheimdienst der Polnischen Volksrepublik rekrutiert und im Ausbildungszentrum in Stary Kiejkuty ausgebildet. Arbeitete an verschiedenen Residenturen des Geheimdienstes im Ausland, u.a. in Prag, Zagreb und Bratislava, sowie als Verbindungsoffizier im Nahen Osten und später während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. 1990 wurde er durch eine Kommission überprüft und in den Geheimdienst der neuen “Dritten Republik” übernommen.
"- Ich frage Sie: Wussten Sie, dass Sie observiert werden, oder vermuteten Sie dies?
- Ich vermutete es.
- Von daher rührt Ihre Selbstkontrolle. Zum Beispiel, Sie blieben vor Schaufenstern stehen, schauten, ob sich etwas spiegelt, und bewegten fast unmerklich den Kopf in die Richtung, aus der Sie kamen, weil Sie sehen wollten, ob Sie jemand verfolgt und überwacht. Sie gingen weiter, standen an einer Ampel, und schauten in die Richtung, aus der Sie sich der Ampel genähert hatten, und in dem Augenblick erkennen Sie, dass die gleiche Person, die schon beim Schaufenster in der Nähe war, sich vor der Ampel befindet. Also waren Sie sich sicher, dass Sie observiert werden. Was sich bei Ihnen an diesem Verhalten zeigte, war eben die Selbstkontrolle."
Mohsen Rafiqdoost ist der Mann, der Ayatollah Chomeini nach seiner Rückkehr aus dem Exil am 1. Februar 1979 als Chauffeur vom Flugplatz zum Friedhof Behesht-e Zahra fuhr, wo der Ayatollah seine erste Rede hielt und ankündigte, dass er die noch vom Schah eingesetzte Regierung von Ministerpräsident Bahtiar nicht anerkenne und stürzen werde. Die Rede war der Auftakt zur Machtübernahme und zur Etablierung der islamischen Republik. Rafiqdoost wurde Kommandant und später Minister der Revolutionswächter. Als oberster Chef der Mostazafan Stiftung, die einen Grossteil der iranischen Wirtschaft kontrolliert, wurde er zu einem der mächtigsten Männer des iranischen Regimes.
"Der Imam liess zu Beginn der Revolution unsere ganze Nation in einen Zug steigen, und dieser Zug bewegt sich in Richtung Glück. Unterwegs steigen einige aus dem Zug aus, aus verschiedenen Gründen, auch wegen religiöser Einschränkungen, das verleugnen wir gar nicht. Sie können sich der Revolution nicht anpassen. Der Zug fährt in hohem Tempo und sie rennen zum Ende des Zuges. Dort sind sie gezwungen, auszusteigen."
Zbigniew Siemiątkowski studierte politische Wissenschaften und war Mitglied der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei PZPR. Nach 1990 Parlamentsabgeordneter, Staatssekretär im Präsidentenamt und 1992 Leiter der Nachfolgeorganisation des Geheimdienstes, dem Amt für Staatsschutz, danach Minister und Geheimdienstkoordinator. 2012 wurde gegen Siemiatkowski im Zusammenhang mit den geheimen Gefängnissen der CIA in Polen ermittelt, das Verfahren aber offenbar eingestellt. Die CIA-Gefängnisse befanden sich im früheren Ausbildungszentrum des polnischen Geheimdiensts in Kielkuty. Siemiątkowski lehrt und forscht gegenwärtig an verschiedenen Hochschulen zur Thematik von Staatsorganisation und Sicherheitssystemen.
"Sie werden in einer unangenehmen Situation aufgegriffen. Sie werden nervös. Sie sind in grossem Stress. Jemand reicht ihnen die Hand und sagt: 'Wir können eine Lösung finden'. Sie haben die Wahl: Sie einigen sich oder aber bekommen ernsthafte Probleme. Man schafft eine psychologische Situation der Übermacht der einen Seite über die andere. Bei der Anwerbung muss man zuerst einmal unter Schock setzen, und wenn er sich daran gewöhnt hat, muss die Spannung noch gesteigert werden."
Amir Hassan Cheheltan, ausgebildeter Elektroingenieur und Schriftsteller. In den letzten 20 Jahren konnte keines seiner Bücher im Iran gedruckt werden. Cheheltan hat für sein letztes Buch "Der standhafte Papagei" (2018) über die Revolution in ihrem ersten Jahr recherchiert. Darüber, wie in kurzer Zeit die islamischen Führer um Ayatollah Chomeini die anderen an der Revolution beteiligten Gruppen - von der Linken bis zu den säkularen Nationalisten - von der Macht verdrängten. Cheheltan ging nach einem versuchten Mordanschlag und einer Serie von Morden an Schrifstellern 1999 für zwei Jahre nach Italien. Seit 2001 lebt er wieder in Teheran.
"Als ich 12 oder 13 Jahre alt war, sagte mir mein Vater, ich solle im Autobus, im Supermarkt und an anderen öffentlichen Orten schweigen, wenn ich jemanden den Schah kritisieren höre. Ich fragte ihn: Warum? Er sagte, es könnte ein Agent des Geheimdienstes sein, der auf diese Weise nach Kritikern des Schahs sucht. Und wenn Du Dich an der Kritik beteiligst, wird er dich verhaften und abführen. Das war das erste Mal, dass ich Angst vor der Geheimpolizei hatte."
Józef Pinior studierte Recht und Sozialwissenschaften in Wroclaw. Während und nach den Streiks im Sommer 1980 engagierte er sich am Aufbau der Strukturen der neuen Gewerkschaft Solidarność in Niederschlesien. Im ganzen Land bekannt wurde er durch seine Aktion im Dezember 1981, als er das gesamte Vermögen der Solidarność (80 Millionen Zloty) einige Tage vor der Verhängung des Kriegsgzustands von der staatlichen Bank abhob und versteckte. Pinior selbst entging der Verhaftung und wurde zum Führer der Solidarność im Untergrund. Im April 1983 wurde er verhaftet und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Als Forscher arbeitete er später an der New School in New York und in Brasilien an Fragen der Transformation autoritärer Systeme. Die erneute Verhaftung Piniors in Polen im November 2016 wegen angeblicher Korruption löste eine Welle von Protesten aus – es wird befürchtet, dass die von der PIS-Partei kontrollierte Justiz einen “Schauprozess” mit konstruierten “Beweisen” gegen Pinior durchführen wird.
"Im Moment der Revolution überwinden wir diese existentiellen Ängste, treten wir aus diesem existentiellen Rahmen heraus. Wir leben im Zustand der Euphorie, alles ist möglich. Der Welt wird die Hoffnung zurückgebracht, dass sie besser sein kann. Der Streik in Polen im Sommer 1980 bedeutete diesen Zustand. Ich selbst lebte zweifellos in so einem Zustand. Das hat mich für mein ganzes Leben geprägt: Dass man anders leben kann."
Über Biographisches von Stefan Piwowar ist nur wenig bekannt. Er studierte Geschichte an der Universität von Warschau, danach wurde er für den Geheimdienst der Polnischen Volksrepublik rekrutiert. Er arbeitete – getarnt als diplomatischer Mitarbeiter – an verschiedenen ausländischen Residenturen des Geheimdienstes, u.a. in Bern/Schweiz, wo er offiziell Presseattaché der Botschaft war. Er hatte Kontakt mit den Journalisten und Korrespondenten, die bei ihm ihre Reisepläne vorlegen mussten und journalistische Visa beantragten. Er wurde nach 1990 in den Geheimdienst der neuen “Dritten Republik” übernommen.
"- Als Angestellter unserer Botschaft habe ich Sie kontaktiert, und Sie sind zu mir als zu einem Botschaftsangestellten gekommen.
- Das stimmt, aber ich habe meine Geheimdienstakten bekommen und es ist klar, dass Sie für den Geheimdienst gearbeitet haben.
- Herr Redaktor, können Sie mir bitte die nächste Frage stellen?"
Jacek Petrycki studierte an der Kameraabteilung der staatlichen Filmhochschule von Łódź. Er arbeitete als Kameramann des Dokumentarfilmstudios “WFDiF” in Warschau und drehte zahlreiche Filme mit dem Regisseur Krzysztof Kieślowski, u.a. Robotnicy 71, Amator und Gadające głowy. Später arbeitet als Kameramann er bei Filmen u.a. von Agnieszka Holland, Krzysztof Zanussi, Marcel Łoziński. Jacek Petrycki war der Kameramann, der im August die Aussenszenen für den Film Robotnicy 80 über den Streik in der Werft von Gdansk drehte.
"Die Arbeiter sprachen über solche übergeordneten Dinge, über die man bis dahin nur hinter verschlossenen Türen sprach. Im Familienkreis oder unter Freunden, mit leisen Stimmen. Und hier sprachen sie plötzlich direkt in die Kamera, ins Mikrofon. Sie sprachen von solchen Dingen wie Freiheit, wie Demokratie. Diese Arbeiter sprachen über die Zensur, was aussergewöhnlich war. Ich glaubte immer, dass die Zensur ein Thema der Intellektuellen ist, die mit der Zensur kämpft. Nun plötzlich sagen die Arbeiter: Wir wollen keine Zensur, weil wir wissen wollen, was wirklich in unserem Land geschieht."
Kamal Tabrizi drehte die Filmaufnahmen mit den Studenten, die am 4. November 1979 über den Zaun der US-amerikanischen Botschaft in Teheran kletterten und die Angestellten der Botschaft als Geiseln nahmen. Er war mit einigen an der Aktion beteiligten Studenten befreundet und sympathisierte mit der Aktion, mit der die Auslieferung des Schahs erzwungen werden sollte (dieser befand sich in den USA). Kamal Tabrizi studierte an der Teheraner Universität der Künste. Er wurde zu einem bekannten Regisseur von kritischen, komödiantischen Filmen über die islamische Gesellschaft, u.a. mit den Filmen “Leily is with me” und “The Lizard”. Die in meinem Film gezeigten Filmaufnahmen der Botschaftsbesetzung stammen von ihm.
"Die Studenten konnten sich überhaupt nicht vorstellen, ins Botschaftsgebäude einzudringen und dort lange Zeit zu bleiben und die Botschaftsangestellten als Geiseln zu nehmen. Sie waren in eine Situation geraten, mit der sie nicht gerechnet hatten. Deshalb sage ich Ihnen: Die Filmaufnahmen, die ich drehte ... es war klar zu sehen... Ich drehte die ganze Zeit und konzentrierte mich auf Einzelheiten und konnte sehen, dass sie nicht wussten, wie man mit Waffen umgeht. Sie hatten diese einfach vorgefunden. Niemand hatte ihnen beigebracht, wie sie damit umgehen sollten."
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Andreas Hoessli studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und Paris. Forschungsstipendium in Warschau. Doktorat an der Universität Zürich. Korrespondent für Mittel- und Osteuropa für diverse schweizerische und deutsche Zeitungen und Zeitschriften. Ab 1985 Auslandredaktor beim Schweizer Fernsehen. Seit 1993 realisiert Andreas Hoessli als freier Filmautor Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen. Seit einigen Jahren leitet er im Auftrag von Stiftungen Workshops und Seminare zu den Themen Gedächtnisformen im Dokumentarfilm (Beirut, Lusaka). Er ist Mitglied der Schweizer Filmakademie.
Filmografie:
Dok.fest München
Hauptpreis VIKTOR Main Competition DOK.international
Mit
Tadeusz Chętko
Zbigniew Siemiątkowski
Parviz Rafie
Amir Hassan Cheheltan
Negar Tahsili
Mohsen Rafiqdoost
Jacek Petrycki
Kamal Tabrizi
Masoumeh Ebtekar
Józef Pinior
Stefan Piwowar
Buch und Regie
Andreas Hoessli
Montage
Lena Rem
Kamera
Peter Zwierko
Ton
Hassan Shabankareh
Marcin Lenarczyk
Marcin Popławski
Zofia Moruś
Produzent
Peter Zwierko
Associate Producers
Vadim Jendreyko
Hercli Bundi
Koproduzenten
Paweł Kosuń
Agnieszka Janowska
Jacek Nagłowski
Anna Martensen
Erzähler Deutsch
Bruno Ganz
Erzähler Englisch
Sam Riley
Erzähler Französisch
Edmond Vullioud
Erzähler Polnisch
Jerzy Radziwilowicz
Tonstudio
Bewegte Bilder
Mischung
Dominik Avenwedde
Titelgrafik/Online/DCP
REDSPACE A.G.
Lichtbestimmung
Hannes Rüttimann
Produktion
Koproduktion
In Koproduktion mit
Telewizja Polska S.A.
Marta Dużbabel
In Koproduktion mit
ARTE G.E.I.E.
Sabine Lange
Mit Unterstützung von
Bundesamt für Kultur (BAK)
Zürcher Filmstiftung
Polish Film Institute
MFG Filmförderung Baden-Württemberg
Kulturfonds Suissimage
Ernst Göhner Stiftung
UBS Kulturstiftung
Robert Bosch Stiftung / Literarisches Colloquium Berlin
Succès Passage Antenne
éducation21 / Filme für eine Welt
Projektentwicklung im Rahmen von Eurodoc
Format
DCPLänge
108minFarbe
trueJahr
2019Original Sprache
Polnisch, Farsi, Englisch, DeutschUntertitle
Deutsch, Englisch, Polnisch, FranzösischLand
Schweiz, Polen, DeutschlandISAN
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